Käferjagd

Nicht nur der Mangel an Sonnenlicht und frischer Luft macht unseren Forschern unter der Erde zu schaffen – besonders die fehlenden Vorräte schlagen ihnen auf den Magen, weshalb es nunmehr an die Aufgabe ging, endlich etwas Essbares aufzutreiben. Aus dem Verhör der einen gefangenen Ratte wussten sie, dass neben den Pilzen auch bestimmte Käfer zur Hauptnahrungsquelle der Rattenmenschen zählten – und wo diese zu finden waren. Continue reading

Der Maga-Tempel

Um etwas von den weißen Bodenplänen und handgezeichneten Skizzen weg zu kommen, habe ich am vergangenen Spielabend die alten Papp-Bodenteile heraus gesucht. Diese eigenen sich meines Erachtens immer dann ganz gut, wenn ich künstliche (also eckige) Räume darstellen will: So eben auch für den alten zwergischen Tempel der Maga, den es zu erforschen galt. Continue reading

Die Patrouille

Nachdem der Blogbeitrag vergangene Woche wegen Urlaubs leider (umangekündigt) ausfallen musste, melde ich mich heute mit dem kurzen Bericht vom vergangenen Spieltag zurück: Die Charaktere hatten die Stadt der Schatten hinter sich gelassen und mit Firmin einen neuen, ungewöhnlichen Gefährten rekrutiert. Diesen hatten sie überredet, sie in die Hauptstadt der Rattenmenschen zu führen; denn dort sammelt der Kriegskönig die Clans unter einem Banner, um die Oberflächenbewohner in einer schrecklichen Flut davon zu spülen.

Continue reading

Die Stadt der Schatten

Aus der Dunkelheit der großen Höhle hatten sich die ersten Schatten gelöst und die Gruppe tapferer Abenteurer im Unterreich angegriffen. Gegen kaum stoffliche Wesen hatten sich die Charaktere nur schwer erwehren, aber doch schließlich erschöpft Atem holen können – unmittelbar bevor sich die Dunkelheit zu einem weiteren Schlag ballte und eine wahre Flut weiterer Fetzen tiefster Schatten aussandte… Continue reading

Der Kreislauf von Tod und Wiedergeburt

Durch Stahlherz’ frühen und unerwarteten Tod tief erschüttert, brauchten die Spieler ein paar Minuten, um mit der Suche nach verborgenen Schätzen zu beginnen. Die Bedrohnung und den Gartner und seine bizzaren Pflanzen schien tatsächlich beseitigt und in einem alten Vorratsraum fand der tapfere Gnogget Tränke und Kräuter.

Doch nun musste sich die Gruppe wieder der traurigen Pflicht zuwenden und ihren gefallenen Kameraden “unter die Erde bringen”… Continue reading

Die Spinne und der Gärtner

Am vergangenen Spielabend konnten wir den Feiertag ausnutzen und zu ungewohtn früher Stunde mit dem Spielen beginnen. Nachdem wir uns mit dem traditionellen Geburtstags-Chili unseres Gastgebers gestärkt hatten, setzten wir die Reise in den Tiefen unter Thelfelden weiter fort. Die Gruppe war ja immer noch dabei, die geflohenen Ratten ein und den erbeuteten Gegenstand wieder zurück zu holen. Continue reading

Der Kern allen Übels – II

Unmerklich veränderte sich die Luft. Adrian duckte sich an den Rücken seines Pferdes und galoppierte über die breite Handelsstraße in östliche Richtung – dem Meer entgegen. Dessen Vorahnung erfüllte die Luft mit einem salzigen Geschmack. Oder war es der Schweiß des Pferdes?

Adrian wusste, dass er das Tier an die Grenzen seiner Belastbarkeit trieb. Er wusste aber auch, dass seine Mission keinen Aufschub duldete. Vor ihm erhob sich schwerfällig die Sonne aus dem Meer, strahlte mit blutrotem Feuer die Wolkenwirbel an, der über den Ruinen der versunkenen Stadt träge dahin trieben. Die ersten Anzeichen von Zivilisation wurden sichtbar; Felder, vereinzelte Bauernhäuser, die Hütte eines Holzfällers. Continue reading

In die Tiefe

Während die Charaktere versuchen, die beunruhigenden Bilder aus dem Keller des Anwesens in der Nacht verdrängen, kriecht die nächste Bedrohung durch die Gänge – und unter wildem Geschrei werden die tapferen Helden unsanft aus dem Schlaf gerissen: “Feuer! Feuer!”

Steavs Anwesen steht in Flammen. Nachdem die Charaktere in aller Ruhe ihre Rüstungen angezogen haben, begeben sie sich zum Ort des Geschehens. Der östliche Teil des Hauses brennt; dort, wo der Festsaal liegt – und der verfluchte Keller. Freiwillige aus Thelfelden und Bedienstete des Hauses kämpfen tapfer und geordnet gegen die Flammen. Continue reading

Der Kern allen Übels – I

Im Flackern der Flammen tanzten die Schatten. Baltor saß weit zurück gelehnt in dem weichen Stuhl. Hinter dem riesigen Schreibtisch aus schwerem, dunklen Holz wirkt er wie ein Puppe in einem zu großen Puppenhaus. Sein Gesicht war eingesunken, die Augen halb geschlossen. Sein Körper schrie nach der Erholung eines langen Schlafes, die ihm so lange schon verwehrt worden war. Continue reading