Die Patrouille

Nachdem der Blogbeitrag vergangene Woche wegen Urlaubs leider (umangekündigt) ausfallen musste, melde ich mich heute mit dem kurzen Bericht vom vergangenen Spieltag zurück: Die Charaktere hatten die Stadt der Schatten hinter sich gelassen und mit Firmin einen neuen, ungewöhnlichen Gefährten rekrutiert. Diesen hatten sie überredet, sie in die Hauptstadt der Rattenmenschen zu führen; denn dort sammelt der Kriegskönig die Clans unter einem Banner, um die Oberflächenbewohner in einer schrecklichen Flut davon zu spülen.

Continue reading

Die Welt in Kästchen

Als ich vor vielen, vielen Jahren mit dem Rollenspielen begonnen habe, hatten wir keine Bodenpläne und keine Figuren. Wir haben Kämpfe in unserer Phantasie bestritten, allenfalls orientiert an einer einfachen Skizze. Das führte immer wieder zu den beliebten Diskussionen: Kann ich den Gegner erreichen? Sehe ich meinen Gefährten? Wie weit ist X von Y entfernt? Kurzum: Kämpfe waren unpräzise.

Bei Chtulhu bestand für mich nie das Bedürfnis nach Bodenplänen, weil die paar Schießerein oder Handgemenge keine taktische Tiefe erforderten. Das änderte sich für mich mit Dungeons & Dragons 3.5, mit dem die Kästchen Einzug auf meinen Spieltisch hielten. Continue reading

Die Stadt der Schatten

Aus der Dunkelheit der großen Höhle hatten sich die ersten Schatten gelöst und die Gruppe tapferer Abenteurer im Unterreich angegriffen. Gegen kaum stoffliche Wesen hatten sich die Charaktere nur schwer erwehren, aber doch schließlich erschöpft Atem holen können – unmittelbar bevor sich die Dunkelheit zu einem weiteren Schlag ballte und eine wahre Flut weiterer Fetzen tiefster Schatten aussandte… Continue reading

Der Kreislauf von Tod und Wiedergeburt

Durch Stahlherz’ frühen und unerwarteten Tod tief erschüttert, brauchten die Spieler ein paar Minuten, um mit der Suche nach verborgenen Schätzen zu beginnen. Die Bedrohnung und den Gartner und seine bizzaren Pflanzen schien tatsächlich beseitigt und in einem alten Vorratsraum fand der tapfere Gnogget Tränke und Kräuter.

Doch nun musste sich die Gruppe wieder der traurigen Pflicht zuwenden und ihren gefallenen Kameraden “unter die Erde bringen”… Continue reading

Wie überlebe ich Pen’n'Paper-Rollenspiele?

Inspiriert durch einen Artikel im Blog von Creighton Broadhurst, habe ich mir Gedanken darübergemacht, was Spieler zu einem erfolgreichen Leben als Abenteuerer im Rollenspiel beitragen können. Creighton hat hier seine Inspiration aus den Prinzipien einer erfolgreichen Kriegsführung der britischen Armee gezogen, auf die ich auch hier einen Blick werfen möchte. Continue reading

Die Spinne und der Gärtner

Am vergangenen Spielabend konnten wir den Feiertag ausnutzen und zu ungewohtn früher Stunde mit dem Spielen beginnen. Nachdem wir uns mit dem traditionellen Geburtstags-Chili unseres Gastgebers gestärkt hatten, setzten wir die Reise in den Tiefen unter Thelfelden weiter fort. Die Gruppe war ja immer noch dabei, die geflohenen Ratten ein und den erbeuteten Gegenstand wieder zurück zu holen. Continue reading

In die Tiefe

Während die Charaktere versuchen, die beunruhigenden Bilder aus dem Keller des Anwesens in der Nacht verdrängen, kriecht die nächste Bedrohung durch die Gänge – und unter wildem Geschrei werden die tapferen Helden unsanft aus dem Schlaf gerissen: “Feuer! Feuer!”

Steavs Anwesen steht in Flammen. Nachdem die Charaktere in aller Ruhe ihre Rüstungen angezogen haben, begeben sie sich zum Ort des Geschehens. Der östliche Teil des Hauses brennt; dort, wo der Festsaal liegt – und der verfluchte Keller. Freiwillige aus Thelfelden und Bedienstete des Hauses kämpfen tapfer und geordnet gegen die Flammen. Continue reading

Schnappt Steav!

Die Reihen in Thelfelden scheinen sich zu lichten. Nachdem die Stadtwache mit Unterstützung einer Gruppe tapferer Helden einen entscheidenden Schlag gegen die örtliche Räuber- und Schmugglerbande führen konnte, schickten sich eben diese Helden nunmehr an, in das Anwesen des reichen Stadtvorstehers einzudringen – nach ihren Informationen soll Steav der Kopf der Verschwörung sein. Und da müssen sich doch Beweise finden lassen! Continue reading