Auf Bärenjagd

Nach einer viel zu langen, urlaubsbedingten Pause, anstrengenden und verregneten Tagen auf der Baustelle und intensive Vorbereitung durch das Erstellen von Handouts war es am Freitag endlich wieder soweit: Wir begaben uns erneut nach Thelfelden, um herauszufinden, was mit dem neuen Hauptmann der Wache, Rovan, geschehen war…

Zunächst die gute Nachricht: Rovan hatte den feigen Angriff überlebt und konnte schnell wiederhergestellt werden. Die Suche nach verwertbaren Spuren führte zu der Entdeckung eines geheimen Fluchtweges aus dem Arbeitszimmer des Hauptmanns. Während Eisernhardt sich in sein Bett kuschelte, verfolgten die anderen die Spur durch die übersichtliche Kanalisation Thelfeldens bis in ein altes Haus am Fluss. Dieses diente offenbar als Unterschlupf für eine Schmugglerbande, die sich den Charakteren mit einer dünnen Fischsuppe und dem Mut der Verzweifelten entgegen stellate. Ein Problem weniger für den neuen Hauptmann.

Die Spieler vermuteten, dass Ismalda, die letzte überlebende Holzen, diesen Weg zur Flucht genutzt hatte, gaben die Verfolgung aber auf.

Am nächsten Morgen erhielten die Charaktere Besuch von Kazan, dem Handlanger des Ortsvorstehers. Dieser lud sie ein, Steav, seinen Boss, zu besuchen. Das Gespräch erwies sich als überaus angenehm. Steav dankte den Charakteren für deren Einsatz zum Schutze Thelfeldens und verlieh seiner Sorge um das Wohl und Ansehen “seiner” Stadt Ausdruck. Neben warmer Worte überreichte er der Gruppe eine schwere Schatulle als Zeichen seiner Dankbarkeit: Edelsteine!

Und da die Probleme der Stadt mannigfaltig, die Ressourcen der Wachen aber begrenzt sind, bat Steav die Charaktere, sich doch des Bären anzunehmen. Dieser Bitte kamen die wackeren Recken gerne nach, durchforsteten den Forst und stießen auf das bestialische Untier, das in einem knappen, harten Kampf von Stahlherz endlich besiegt werden konnte.

Mit dem Wunsch, die Höhle des Bären zu erforschen, fiel der Vorhang dieses Abenteuers…

One thought on “Auf Bärenjagd

  1. Mir hat natürlich besonders gut gefallen, dass es Stahlherz war, welcher letztlich mit dem entscheidenden Schlag seinen/den Bären töten konnte.
    Damit ist sein Selbstvertrauen deutlich gestiegen und für ihn selbst war dies die Reifeprüfung zum erwachsen werden.
    Für mich also ein Spielabend mit dem Motto “Besser geht’s nicht!”

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