Die Höhle des Bären

Der Bär, der die Wälder um Thelfelden bedrohte und unter den Schafshirten Angst und Schrecken verbreitete, ist erschlagen. Voller Stolz werfen die tapferen Recken noch einen Blick in den Felsen, der seine Höhle beherbergte…

…und finden dort einen schmalen Spalt, der in einen uralten, gemauerten Gang führt. Irgend etwas liegt hier unten verborgen! Die Gruppe witterte die Chance auf große Schätze und begibt sich mutig in die verborgenen Gänge und Räume.

Sie finden eine kleine Grabkammer, eine Grube mit den verwesten Überresten eines Menschen, warden von einer kleinen Ratte angegriffen und stolpern dann in den Hinterhalt vier bewaffenert Männer, die offenbar hier unten wohnen. In einem spannenden, knappen Kampf können sie die Angreifer niederringen und deren “Wohnräume” erkunden. Sie finden die Tätowierung eines Widderkopfes auf den Handgelenken und eine Kiste mit Stoffbahnen. Außerdem einen langen Gang, der aus dem Komplex weg zu führen scheint.

Die Gruppe weiß: Hier unten ist jemand! In einer Höhle werden die Charaktere von einer ganzen Herde Ratten überfallen! Sie finden eine eingestürzte Höhle, in der sich ein erdiger Pfad in die Tiefe windet. Merkwürdig sind die vertrockeneten Blumen und Edelsteine, die vor dem Eingang liegen. Wie Opfergaben oder Geschenke. Und merkwürdig ist auch der Raum mit dem großen Steinblock – ein Tempel?

Jedenfalls prangt das unheilige Symbol, das die Gruppe schon im Hof der Holzens gefunden hat, an der Wand. Alte Statuen in ihren Alkoven sind zertrümmert. Auf einem großen zentralen Steinblock trocknet Blut. An der gegenüberliegenden Wand liegen die sterblichen Überreste von Ismalda Holzen. Mit ihrem Blut hat sie Buchstaben an die Wand geschmiert: “RATTENKÖNIG KOMMT UNTERGANG”.

War das nicht das Quieken einer Ratte? Das Trippeln kleiner Füße? Diese Momente, in denen die Gruppe aus taktischen Erwägungen – und Angst – vor der Andeutung von Ratten flieht sind unbezahlbar.

Die Gefährten beschließen, zunächst nach Thelfelden zurück zu kehren, um ihre Wunden zu lecken. Der Waldläufer Stahlherz übernimmt die Führung. Die ganze Nacht irrt die Gruppe durch den Wald und wird von einem Rudel hungriger Wölfe angefallen – ich bin eigentlich kein Freund von Zufallsbegegnungen, aber wer bei Überlebenskunst zwei Einsen in Serie würfel, muss entsprechend belohnt werden.

Mit der Morgendämmerung erreicht die Gruppe Thelfelden und trennt sich, um sich zur wohlverdienten Ruhe zu begeben. Doch was ist das? Liegt da nicht der leblose Körper Barlin Stahlherz im kalten Blut am Boden seiner Schmiede…?

One thought on “Die Höhle des Bären

  1. Ja, das war alles sehr spannend.
    Mir persönlich hat es viel Spaß bereitet und ich freue mich darauf, wie es weitergeht.

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