Wir brauchen einen lebend!

Am Freitag war es nach einer viel zu langen Pause endlich wieder soweit. Erneut hieß es, ölt die Schwerter, spitzt die Zauberstäbe an und ab in die dunklen Gassen Thelfeldens, in denen der Mörder von Onkel Barlin nicht nur weiterhin frei herumläuft, sondern auch die tapferen Recken aus der vermeintlichen Sicherheit seines Verstecks höhnisch auslacht.

Nur – wie das so ist, eine lange Pause im Spiel tut selten gut, insbesondere dann nicht, wenn die Gruppe gerade dabei ist, ein Detektiv-Abenteuer zu lösen. Noch dazu eine Gruppe, die nicht müde wird zu wiederholen, wie ungeeignet sie sich für diese Art von Abenteuer fühlt. Außerdem mussten noch diverse Feiertage und Kinofilme besprochen werden. Kurz: Wir fingen viel spatter an als sonst und hatten Schwierigkeiten, die Handlung wieder aufzunehmen.

Während ich mich noch fragte, ob die Spieler nicht vor dem Termin hier im Blog noch mal die Zusammenfassungen hätten lesen können, informierten die Spieler sich über die Möglichkeiten der Kommunikation per Brief – immerhin hatten sie den Boten der Stadtwache ja in der Räuberhöhle als Gefangenen gefunden und dementsprechend war Karrûk, die Stadt des Lehnherren, noch nicht über die bedrohlichen Ereignisse in Thelfelden informiert.

Nachdem wir die Handlung soweit rekapituliert hatten, schlugen sich die Recken durch die Kanalisation hin zu dem verlassenen Schmugglerhaus, an dem sie ihre Fährte vor Halloween verlassen hatten. Komisch, so viele Ratten in den Kanälen… Und in dem Schmugglerhaus ein Hinterhalt.

Eigentlich war der Plan, einen Schmuggler zu überwältigen und ihn zu verhören. Am Ende konnte die Gruppe froh sein, mit dem blanken Leben davon gekommen zu sein. Es war Gnogget, der (wahnsinnige) Gnom, der mit einem glücklichen Treffer seiner alchemistischen Bomben den letzten Gegner zu seinen Ahnen schickte – und anschließend seine Gefährten notdürftig zusammenflickte.

Wir haben die Gelegenheit für ausführlicheres Rollenspiel genutzt (Stahlherz und die Heilerin Astrid werden ein neues Traumpaar), sind aber inhaltlich nicht weiter gekommen. Der letzte Strohhalm, an den die Gruppe sich nun klammert, ist ein Zettel, in dem ein gewisser K seinen Mannen befiehlt, sich zum Tempel zurück zu ziehen. Was da wohl hinter steckt…?

3 thoughts on “Wir brauchen einen lebend!

  1. Ja, es dauerte ein wenig, bis alle sich ausgetauscht und in der Stimmung waren, unser Abenteuer fortzusetzen. Alsdann hat es aber sehr viel Spaß gemacht, auch wenn wir uns die Begegnung mit den Schmugglern anders vorgestellt hatten !

      • Das macht die Sache doch so spannend – und eröffnet viele neue Möglichkeiten für die Geschichte… Da können wir noch die nächste zwei Jahre den Mord an Onkel Barlin aufklären… ;-)

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