Das Geheimnis von Winrod

Auf der Suche nach einem Seeweg um Karrûk herum, schlug die Gruppe einen Bogen in nördliche Richtung, nur um dort auf das kleine Fischerdorf Winrod zu treffen. Das Örtchen wirkte schon auf den ersten Blick wie ausgestorben – und tatsächlich stellte sich heraus, dass hier Dinge im Gange waren, die möglicherweise übler sind als die Invasion der Rattenmenschen.

Abgelegene Fischerdörfer mit einem Geheimnis tragen spätestens seit Innsmouth eine besondere Stimmung in sich. Eine Stimmung, die ich gerne nutze. So auch hier: Die Karte für Winrod lieferte Racing Swan Press mit ihrer Village Backdrop Serie. Hier fand ich für die Handlung eine Menge Inspiration: Ein gestrandetes Schiff am Strand. Eine Höhle. Schnell war mir klar: Winrod war ein alter Schmugglerstützpunkt. Nach dem Einsturz des Tunnels nach Karrûk schwand die Bedeutung.

Heute war sie eines der ersten Opfer der Ratteninvasion und die Einwohner vollständig vernichtet. In dieser Situation trafen die Charaktere in Winrod ein. Doch bevor sie sich um die Erkundung der Stadt kümmern konnten, wurden sie Zeuge wie ein menschlicher Bote von einer Bande Rattenmenschen verfolgt wurde. Die Charaktere intervenierten und besiegten die Ratten. Rakin, der Bote, war schwer verwundet und dem Tode nahe. Es gelang er Gruppe, ihn in Winrod in Sicherheit zu bringen.

Allerdings – so ausgestorben wie zuerst vermutet schien das Örtchen gar nicht zu sein. Gnogget bemerkte einen Lichtschimmer und Jiri und Una machten sich an die Erkundung, während die übrige Gruppe in einem Haus über den Boten wachte. Bei dieser Wache überkam Helen, die Schankmaid aus dem Gasthaus “Zur letzten Ruhe” plötzlich etwas, das sie dazu veranlasste, erst Xander ein Küchenmesser in die Bauch zu rammen und dann die Gruppe anzugreifen. Kaum hatte die Schmiedin Daggy die Maid mit ihrem Hammer erschlagen, wandte sie sich selbst gegen die Überlebenden. Mit heldenhaftem Einsatz und einer Menge guter Ideen gelang es den Charakteren, die Zwergen zu überwältigen und gefangen zu nehmen.

In der Zwischenzeit gab sich Mikon der Gruppe zu erkennen, seines Zeichens ein Gesandter des Barons, der am Tage Karrûk verlassen hatte und nun dem Auftrag folgte, im Schutze der Nacht Hilfe zu holen. Solange hatte er in Winrod gewartet.

Rakin hingegen wisperte plötzlich von einem Stein, den er in das Gasthaus zu bringen hatte. Die Charaktere halfen ihm dabei.

Und schließlich stellten sie fest, dass Blut aus ihren Wunden nicht normal versickerte, sondern in einem feinen Nebel durch die Lüfte schwebte. Egal, wie sehr sie die Wunden verbanden, die Blutung hörte nicht auf. Es gelang der Gruppe, den schwebenden Blutwolken bis in die Höhle nördlich des Örtchens zu folgen.

Dort bot sich ihnen ein Anblick des Grauens: Aus der Mitte eines Blutteiches erhob sich ein Monolith, an dem der leblose Körper eines Jungen gefesselt war. Als ein Stein in den Brunnen fiel, erhob sich daraus eine Kreatur aus Blut, die zwar grob menschenähnliche Züge hatte, aber nur die Vernichtung der Gruppe im Sinn hatte.

Mit vereinten Kräften bezwang die Gruppe die Kreatur und befreite den Jungen, wodurch offenbar der Zufluss des Blutes in den Teich gestoppt wurde.

Welches Geheimnis mag hinter all dem liegen…?

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