Der Kern allen Übels – II

Unmerklich veränderte sich die Luft. Adrian duckte sich an den Rücken seines Pferdes und galoppierte über die breite Handelsstraße in östliche Richtung – dem Meer entgegen. Dessen Vorahnung erfüllte die Luft mit einem salzigen Geschmack. Oder war es der Schweiß des Pferdes?

Adrian wusste, dass er das Tier an die Grenzen seiner Belastbarkeit trieb. Er wusste aber auch, dass seine Mission keinen Aufschub duldete. Vor ihm erhob sich schwerfällig die Sonne aus dem Meer, strahlte mit blutrotem Feuer die Wolkenwirbel an, der über den Ruinen der versunkenen Stadt träge dahin trieben. Die ersten Anzeichen von Zivilisation wurden sichtbar; Felder, vereinzelte Bauernhäuser, die Hütte eines Holzfällers. Continue reading

In die Tiefe

Während die Charaktere versuchen, die beunruhigenden Bilder aus dem Keller des Anwesens in der Nacht verdrängen, kriecht die nächste Bedrohung durch die Gänge – und unter wildem Geschrei werden die tapferen Helden unsanft aus dem Schlaf gerissen: “Feuer! Feuer!”

Steavs Anwesen steht in Flammen. Nachdem die Charaktere in aller Ruhe ihre Rüstungen angezogen haben, begeben sie sich zum Ort des Geschehens. Der östliche Teil des Hauses brennt; dort, wo der Festsaal liegt – und der verfluchte Keller. Freiwillige aus Thelfelden und Bedienstete des Hauses kämpfen tapfer und geordnet gegen die Flammen. Continue reading